Befund 28, Feldzeichnung, M 1:10, Zeichner A. Ernst
Befund 28, ein Kleinkind
Archäologie:
Die Grabgrube wurde vollständig erfasst, die Knochen waren stark vergangen. Das Grab ist Nordwest - Südost orientiert; die erhaltenen Fragmente von Langknochen und einige Schädelreste lassen auf die übliche, gestreckte Rückenlage schließen.
Der Befund lag etwas nördlich von 46A. Er wurde im Zusammenhang mit den Befunde 29 und 30
auf Planumshöhe 2 dokumentiert (Abbildung); hier war noch keine Pfostenverfärbung (siehe Bef. 35) feststellbar.
Datierung: 9. - 12. Jh.
Anthropologie:
Von diesem Skelett liegen nur Reste des Schädels sowie zwei Langknochenfragmente vor.
Aufgrund der Dicke der Schädelknochen und der Größe der beiden Langknochenreste ergibt sich ein Sterbealter innerhalb der Altersklasse Infans I, also zwischen 0 und sechs Jahren.