Befund 54, Feldzeichnung, M 1:10, Zeichnung A. Ernst
Befund 54, eine adulte Person
Archäologie:
Der Befund war im unteren Bereich ab Becken zerstört und konnte auf Planumshöhe 2 nur noch unvollständig dokumentiert werden (Abbildung). Er schließt direkt südöstlich an Befund 33 an und stört diesen
im Bereich der unteren Extremitäten. Die Knochen sind - soweit vorhanden - sehr schlecht erhalten, lediglich die Lage von Schädel und linkem Arm waren feststellbar. Lage und Orientierung deuten auf die, im Gräberfeld übliche Nordwest - Südost Ausrichtung. In der Verfüllung fanden sich 3 vermutlich urgeschichtliche Scherben.
Datierung: 9. - 12. Jh.
Anthropologie:
Vom Befund sind nur noch ganz wenige Reste überliefert. Neben der rechten Elle und Speiche sind lediglich noch etwa 20 Zähne bzw. Zahnreste vorhanden.
(Abbildung).
Es gibt vier Molaren aus dem Ober- und vier aus dem Unterkiefer, vier Schneidezähne, sehr wahrscheinlich aus dem Oberkiefer, einen Eckzahn und fünf Prämolaren. Aller Zähne stammen aus dem Dauergebiss.
Die wenigen Skelett- und Zahnreste gehörten zu einer adulten Person.